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WPA3 Protokoll vorgestellt
WPA3 Protokoll vorgestellt
Time icon 9 November 2018, 8:11 am

Durch den neuen Wi-Fi-Sicherheitsstandard WPA3 wurden diverse WPA2-Mängel behoben. Damit werden drahtlosen Netzwerke von Privatpersonen wie auch von Unternehmen zukünftig besser geschützt. 

 

Sichere und individuelle Verschlüsselung 

WPA3 verbessert die allgemeine Verschlüsselung, indem die alte PSK-Authentifizierungsmethode (Pre-Shared Key) durch Simultaneous Authentication of Equals (SAE) ersetzt wird. Dadurch ergibt sich unter anderem eine bessere Funktionalität. WPA3-Netzwerke können nicht mehr so leicht gehackt werden. 

 

Authentifizierung neuer Verbindungen 

Die wohl größte und gleichzeitig wichtigste Neuerung ist, dass WPA3 neue Verbindungen sofort authentifiziert und sicherstellt, dass Angreifer nicht mehr so einfach Zugang erhalten können. Dadurch wird das Netzwerk deutlich besser geschützt. Hierbei kommt Simultaneous Authentication of Equals (SAE) zum Einsatz. Mit dieser können alle Geräte sehr einfach untersucht werden, die versuchen, sich mit einem Netzwerk zu verbinden. Unter anderem muss sich der neue Benutzer für den Router auf eine bestimmte Art und Weise authentifizieren, wie zum Beispiel mit einem vorgegebenen Passwort. Kann er das nicht, erhält er keinen Zugang. 

 

Leider nicht für alle Geräte geeignet 

Der neue Standard WPA3 ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, um Netzwerke von Privatpersonen und Firmen zu schützen. Dennoch wird es sicherlich viele Geräte geben, die nicht ohne Weiteres aktualisiert werden können und weiter anfällig sind. Einige User nutzen sogar heute noch den längst veralteten WEP-Standard. 

Wer allerdings den neuen Standard nutzen kann, bewegt sich von nun an deutlich sicherer im Internet. Denn WPA3 verbessert die Verschlüsselung auf 192-Bit und kann viele Angriffe von Hackern selbstständig verhindern. Ein weiterer Vorteil ist, dass neue Geräte schnell und einfach durch das Einscannen eines QR-Codes mit dem Smartphone in das Netzwerk eingebunden werden können. WiFi-Connect, wie diese Erweiterung heißt, wird allerdings auch unabhängig von WPA3 verfügbar sein.

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