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Mobil arbeiten – aber sicher 
Mobil arbeiten – aber sicher 
Time icon 3 August 2018, 11:08 am

Immer mehr Beschäftigte arbeiten von mobilen Endgeräten aus. Das ist gut so und von vielen Unternehmen nicht nur gewollt, sondern sogar gefördert. Außer Acht bleibt jedoch häufig die Sicherheit. Dabei wäre diese vordringlich zu regeln, denn jedes Cyberproblem, jeder Verstoß gegen die Datensicherheit, jeder Hackerangriff auf ein Unternehmen bedeutet einen wirtschaftlichen Schaden und einen immensen Verlust an Reputation. Aus diesen Gründen sollte jedes Unternehmen über eine IT-Sicherheitsrichtlinie für die Nutzung von mobilen Geräten besitzen. Diese Richtlinie muss den Beschäftigten verbindlich ausgehändigt werden und diese müssen zugleich in die einzelnen Bestimmungen eingewiesen werden. 

 

Welche Bestimmungen im Zusammenhang mit mobilen Geräten unbedingt erforderlich sind 

Mobilität ist nicht mit Freiheit von sicherheitstechnischen IT-Regeln gleichzusetzen. Dies sollten alle Beschäftigten wissen und verbindlich annehmen. Der mögliche Regelungsinhalt einer entsprechenden Sicherheits-Richtlinie startet bereits bei der Festlegung, in wieweit private Mobilgeräte für dienstliche Zwecke verwendet werden dürfen. Im besten Fall sollte die Antwort auf diese Frage "gar nicht" lauten. Zu groß sind die Sicherheitslücken, betrachtet man die Vielfalt der mobilen Endgeräte auf dem Markt und insbesondere deren Sicherheitsstatus. Zudem ist eine Trennung zwischen privaten und dienstlichen Daten bei der Nutzung eines solchen Gerätes nur schwer möglich. 

 

Mitarbeiterschulung zur Nutzung mobiler Geräte muss verpflichtend sein 

Bei der Betrachtung der Sicherheit mobiler Endgeräte sollte man nicht davon ausgehen, dass Beschäftigte sich grundsätzlich vorsichtig verhalten. So sollte klar geregelt sein, welche Apps auf dem dienstlichen Gerät verwendet werden dürfen. Darüber hinaus sollte man sich bewusst sein, dass das Unternehmen, wenn es dienstliche mobile Geräte zur Verfügung stellt, für den Inhalt verantwortlich ist. Pornografie, Glücksspiele, Games sind kaum Inhalte, mit denen ein seriöses Unternehmen in Verbindung gebracht werden möchte. Beschäftigte sollte nicht nur wissen, dass dies nicht gewünscht, besser verboten, ist und, dass sie im Falle des Zuwiderhandelns für die Folgen verantwortlich sind.

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