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Wirtschaftsfaktor Smartphone – aus der Nische zum Universalgerät
Wirtschaftsfaktor Smartphone – aus der Nische zum Universalgerät
Time icon 7 September 2017, 14:12 pm

Rund zehn Jahre ist es her, dass das erste Smartphone auf den Markt kam. Inzwischen ist aus dem Handy mit Touchscreen ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, so die Consumer Technology Studie 2017. Rund 45 Millarden Euro werden durch die Branche in diesem Jahr in Deutschland umgesetzt  – Tendenz klar steigend.

Stehen aktuell rund 1,4 Prozent des deutschen Bruttoinlandproduktes (BIP) im Zusammenhang mit dem Smartphone, gehen Branchenexperten von einer Steigerung auf 1,7 Prozent binnen fünf Jahren aus, was einer Summe von mehr als 60 Millarden Euro entspräche. Zum Vergleich: Das entspricht bereits einem Fünftel der gesamten Maschinenbau-Branche in der Bundesrepublik – einer der großen Wirtschaftssäulen Deutschlands. Mit 8,2 Prozent Plus bei den verkauften Geräten gegenüber dem Vorjahr erzielt der Markt für Smartphones mit rund 10 Millarden Euro sogar einen höheren Umsatz als die gesamte übrige Unterhaltungselektronik.

 

Experten erwarten fortgesetzten Boom

Dass der Absatz von Smartphones auf Rekordnivau stattfindet, liegt laut Timm Lutter, Experte für Consumer Electronics & Digital Media des branchenverbandes Bitkom, vor allem an der breiten Nutzungsmöglichkeit der Geräte. Während Smartphones anfänglich eine recht eingeschränkte Funktionalität vorwiesen, seien moderne Geräte universale Alltagsbegleiter – sowohl im privaten, als auch im unternehmerischen Bereich. Gerade die stetig wachsenden Möglichkeiten, zusätzliche Geräte mit dem Smartphone zu verbinden, unterstreiche dies. Die Connectivity umfasse inzwischen Virtual-Reality-Brillen, Gamepads und verschiedene Module der Automobil-Elektronik.

Was früher nur Technik-Fans wollten und Manager sich leisten konnten, hat den Alltag der absoluten Mehrheit der Bevölkerung nicht nur erreicht, sondern verändert und geprägt: Rund 80 Prozent aller Deutschen nutzen täglich mehrfach ein Smartphone. Nur fünf Jahre zuvor waren es lediglich ein Drittel der Bevölkerung. Für die kommenden Jahre gehen Experten von einer zunehmenden Entwicklung hin zum dominierenden „Personal Device“ aus. Das Smartphone steuert Beleuchtung, Musik-Anlage und TV, bleibt selbstverständlich Wecker und wird dank künstlicher Intelligenz außerdem zum Berater – etwa bei Gesundheit und Freizeitplanung.

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