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Wie das Smartphone die Jobsuche verändert
Wie das Smartphone die Jobsuche verändert
Time icon31 August 2017, 10:07 am

Statistisch gesehen beschäftigt sich jeder Bundesbürger drei Stunden täglich mit seinem Smartphone. Es verändert die Kommunikation, das Einkaufsverhalten – und die Arbeitswelt. Das zeigt die Mobile Recruiting Studie 2017 der Hochschule RheinMain und von monster.de. Mobile Bewerbungsmöglichkeiten und eine schnelle Reaktionszeit des Stellenanbieters sind schon heute Voraussetzung für ein erfolgreiches Werben um talentierte Nachwuchskräfte und neue Mitarbeiter.

 

Unternehmen hinken der Zukunft hinterher

Die Studie zeigt deutlich, dass nur wenige Unternehmen ihre Bewerbungsprozesse bislang mobil optimiert haben. So unterhält nur jedes zweite Unternehmen überhaupt ein Bewerbungsportal, das für die Benutzung mit Smartphone und Co. angedacht ist. Und jedes vierte Unternehmen glaubt sogar, das mobile Bewerbungen nicht relevant sind.

Es gibt aber auch Konkurrenten um neue Arbeitskräfte, die den Trend erkannt haben und mobile Bewerbungsmöglichkeiten anbieten oder initiieren möchten. Die Bewerbung via E-Mail ist bei fast allen Teilnehmern schon selbstverständlich, die via App sollte es in Zukunft werden. Die Studie zeigt, dass die Bewerbung mit einem Klick für alle Zielgruppen relevant und auch für die Unternehmen vorteilhaft ist. So können etwa Profile von Karriereportalen problemlos an die Bewerbung angehängt werden.

 

Das Smartphone als Stellenportal

Rund 80 Prozent aller Jobsuchenden nutzen inzwischen das Smartphone für die Stellensuche. Die Studie offenbart, dass Bewerber die einfache Möglichkeit zur Bewerbung klar der klassischen Briefbewerbung bevorzugen. Auch erwarten sie eine schnelle Antwort; nach spätestens sieben Tagen sollte die Bewerbung beantwortet werden.

Wer beim modernen Recruiting erfolgreich sein möchte, muss wichtige Informationen auf einen Blick liefern. Weiterführende Informationen sind für Bewerber erst im späteren Bewerbungsprozess relevant. Ist das Portal für die mobile Bewerbung unübersichtlich gestaltet, erhöht das die Abbruchquote bei den Bewerbern. Immerhin jede zweite Bewerbung wird nicht bis zum Ende verfolgt. Häufiger Grund: Eine schlecht aufgebaute Karriereseite oder das Fehlen von wichtigen Informationen. Im Kampf um dringend benötigte Fachkräfte geraten Unternehmen so mit einer schlechter mobiler Präsens ins Hintertreffen.

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