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Deutsche Unternehmen kümmern sich noch zu wenig um Nutzer von mobilen Geräten
Deutsche Unternehmen kümmern sich noch zu wenig um Nutzer von mobilen Geräten
Time icon 9 August 2017, 16:18 pm

Der klassische Desktop-PC scheint seine Vorrangstellung als Alltagsgerät zunehmend einzubüßen. Laut Erhebungen von Adobe wurde 2016 fast jeder dritte Webseitenbesuch von einem Smartphone aus getätigt. Doch deutsche Unternehmen reagieren darauf noch nicht.

 

Mobile Webseitenzugriffe stiegen um 51%

Wie die aktuell veröffentlichte Adobe Digital Insights Studie „Best of the Best Europe 2016“ zeigt, wächst der mobile Anteil rasant: Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die mobilen Webseitenaufrufe um 51% zu. Damit wird deutlich, dass das gesamte Unternehmensmarketing stärker auf mobile Nutzer ausgerichtet werden sollte. Bisher verschlafen deutsche Unternehmen diese Entwicklung jedoch.

 

Die Anpassung auf mobile Geräte hinkt hinterher

So liegt Deutschland im europäischen Vergleich mit einer Mobile Stickyness von 31,6% auf dem letzten Platz (EU gesamt: 34,7%). Auch die Konversionsrate bei Smartphones liegt mit 0,72% deutlich niedriger als bei Desktop-PCs (2,38%) und unter dem EU-Durchschnitt von 0,75%. Adobe kommt in seiner Befragung zu dem Schluss, dass dies an fehlender Anpassung auf mobile Endgeräte liege.

So gaben 38% der befragten Deutschen an, dass eine geräteübergreifende Bereitstellung eines guten Kundenerlebnisses mobil noch nicht gelinge. Die Probleme sind zahlreich: 48% bemängeln die Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen, 28% schlechtes Mobile Design, 45% lange Ladezeiten, 40% eine schlechte Darstellung auf einem kleinen Bildschirm und ebenso viele eine unübersichtliche Navigation auf der Mobilseite.

Daher verwundert es auch nicht, dass die mobile Verweildauer in Deutschland von 5,97 min auf 5,83 min gesunken ist. In Gesamteuropa ist diese hingegen leicht gestiegen.

 

Unternehmen sollten dieses Potenzial nicht länger brach liegen lassen

Deutsche Unternehmen sollten sich nicht länger nur auf Desktop-PCs verlassen, wenn sie ihre Kunden und Interessenten ansprechen möchten. Denn die Studie zeigt zudem, dass die Deutschen im Schnitt knapp 6 internetfähige Geräte besitzen. Großes Mobile-Potenzial ist also vorhanden.

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