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Private Smartphones im Betrieb: Was geschieht mit sensiblen Daten?
Private Smartphones im Betrieb: Was geschieht mit sensiblen Daten?
Time icon 1 August 2017, 14:06 pm

Vor einigen Jahren galt in vielen Betrieben noch absolutes Handyverbot – das hat sich inzwischen geändert. Laut aktuellen Umfragen bringen mehr und mehr Beschäftigte ihre privaten Handys, Tablets und Laptops mit in die Firma. Sie nutzen darauf die vom Arbeitgeber bereitgestellten Ressourcen wie E-Mail, Kalender oder Datenbanken ebenso wie ihre persönlichen Daten. Bring-Your-Own-Device (BYOD) ist ein Buzzword der Stunde.

 

Das Smartphone wird für Unternehmen immer wichtiger

BYOD bringt viele Vorteile, allerdings entziehen sich die privaten Geräte dem IT-Management. Das birgt datenschutzrechtliche und vor allem sicherheitstechnische Risiken. Unternehmen in Deutschland und der EU sind strengen Datenschutzgesetzen verpflichtet. Zudem enthalten beruflich genutzte Smartphones neben privaten auch zahlreiche kritische oder sensible Daten, die nicht für andere Familienmitglieder, geschweige denn für Außenstehende bestimmt sind. BYOD verlangt ein gewisses Maß an Vertrauen der Geschäftsleitung den Mitarbeitern gegenüber. Hier sind noch viele Fragen offen.

 

Geht die Bring-your-own-Device-Strategie auf?

Etwa 44 % der deutschen Unternehmen gestatten ihren Mitarbeitern, private Anwendungen auch im Betrieb zu nutzen. Für Unternehmen sind die entfallenden Anschaffungskosten der auffälligste Vorteil. Wer berufliche und private Aufgaben miteinander verbindet, arbeitet zudem effizienter, wenn er auch abends und von unterwegs Mails beantworten kann. Dem steht der Aufwand für Sicherheitsmaßnahmen gegenüber.

Dass sich eine nicht überwachbare „IT im Verborgenen“ entwickelt, ist ein weiteres Problem. Die Hälfte aller kritischen Vorfälle wird von Mitarbeitern verursacht. Möchte eine Firma die Kontrolle über Daten und Anwendungen behalten, kommt sie nicht umhin, klare BYOD-Richtlinien zu etablieren. Doch ob diese wie gewollt umgesetzt werden, ist unklar.

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